Die letzten Titelseiten

19. März 2012
Presseurop
Libération, Gazeta Wyborcza, The Irish Times & 4 weitere

Jean-Luc Mélenchon, Präsidentschaftkandidat des linken Front de gauche hat 50 000 bis 100 000 Anhänger auf der Pariser Place de la Bastille versammelt. Der von den Kommunisten unterstützte Politiker kommt nach Umfragen auf 10% der Stimmen und lässt damit langsam den Favoriten zittern, den Sozialisten François Hollande.

Libération, Paris

Mélenchon schafft sich seinen Platz

Dmitri Konowalow und Wladislaw Kowaljow sind durch einen Nackenschuss hingerichtet worden, nachdem sie des Attentats in der U-Bahn von Minsk im April 2011 mit 15 Toten und 300 Verletzten für schuldig befunden worden waren. Ihr Geständnis wurde offensichtlich durch Folter erzwungen. Laut einer unabhängigen Umfrage halten 43% der Weißrussen sie für unschuldig.

Gazeta Wyborcza, Warschau

Getötet auf weißrussisch

Laut einer Umfrage der Tageszeitung ist die Mehrheit der Auswanderer in ihrem Gastland glücklicher als zuhause. Eine weitere Umfrage vom Samstag ergab, dass die Mehrheit aus freien Stücken und nicht aus ökonomischer Notwendigkeit auswandert.

The Irish Times, Dublin

Lebensqualität im Ausland besser als daheim, sagen die meisten Emigranten

Die über 200 000 Parteimitglieder haben Finanzminister Evangelos Venizelos an die Spitze der Sozialisten gewählt. Als einziger Kandidat wird er mit 96% der Stimmen Nachfolger von Giorgos Papandreou und sollte bald sein Regierungsamt niederlegen. Er versprach den Linksliberalen einen „Neuanfang“ vor den Wahlen im nächsten April oder Mai. Die Partei befindet sich im Abwärtstrend.

Ta Nea, Athen

Und PASOK ist doch noch da!

Die Regierung will den Verkauf von Alkohol an unter-18-Jährige verbieten. Unterstützt wird sie dabei von Gesundheitsexperten, aber der Verband der Cafébetreiber in Porto meint, der Plan sei „pervers und wird Exzesse verschlimmern“.

i, Lissabon

Alkohol. Verbot für Minderjährige „wird Konsum ohne Limit erhöhen“

David Cameron präsentiert heute sein Programm, dass die Verwaltung bestimmter Autobahnen und Schlüsselstrecken für ausländische Fonds öffnet. Vor allem Investoren aus China sind interessiert. Mehrere Milliarden Pfund stehen zur Debatte.

The Guardian, London

Premier stellt Plan für Straßen-Verkauf vor

Ihnen bleiben jetzt noch sechs Monate, um Kurs auf „sauberes Geld“ zu nehmen: Auf Druck der USA und der EU nähert sich hiermit das Ende der Anlagemöglichkeit von unversteuerten Fonds in der Schweiz.

Logo – Le Temps, Genf

Banker hilflos vor nahem Ende des steuerlichen Bankgeheimnisses